Gib denen eine Stimme, die keine Stimme haben!
Liebe Freunde des Lebens,
kaum hat das Jahr begonnen, startet die Bundesregierung den nächsten Angriff auf das Leben, diesmal auf Menschen, die für das Lebensrecht öffentlich aktiv sind: Eine angebliche Gehsteigbelästigung soll verboten werden. In der Pressemitteilung erfahren Sie, warum dieser Vorstoß ebenso schwammig wie unnötig ist. Auch Positives ist zu vermelden: Lesen und sehen Sie die Rede-Passage des neuen argentinischen Präsidenten Milei in Davos, die in den meisten Nachrichtensendungen nicht wiedergegeben wurde. Die sogenannte Leihmutterschaft wird ein wichtiges Thema in diesem Jahr. Hierzu finden Sie unten mehr, bitte verbreiten Sie auch die Informations-Internetseite dazu. Wir freuen uns, Sie auf unseren Veranstaltungen in diesem Jahr begrüßen zu dürfen. Herzlich danken wir für alle Unterstützung!
Ihre
Alexandra Maria Linder
Vorsitzende
🎥 Argentinischer Präsident kritisiert „blutige Abtreibungsagenda“ während seiner Rede in Davos
Der argentinische Präsident Javier Milei hat am 17.01.2024 eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos gehalten. Wörtlich sagte Milei u.a.:
„Ein weiterer Konflikt, der von den Sozialisten aufgeworfen wird, ist der zwischen dem Menschen und der Natur. Sie sind der Meinung, dass wir Menschen dem Planeten schaden, der um jeden Preis geschützt werden muss, und gehen dabei sogar so weit, Mechanismen zur Bevölkerungskontrolle oder die blutige Abtreibungsagenda zu befürworten. Leider haben sich diese schädlichen Ideen in unserer Gesellschaft tief verankert“...
🗣️ Bestellt, erzeugt, bezahlt und ggf. storniert
Was ist eigentlich Leihmutterschaft? Warum ist Mietmutterschaft das passendere Wort für „Leihmutterschaft“? Was hat Mietmutterschaft mit Abtreibung zu tun?
Abtreibung und Mietmutterschaft verletzen die unverlierbare Menschenwürde, indem der vorgeburtliche Mensch getötet oder zum Produkt gemacht wird. Dadurch gerät in Vergessenheit, was es bedeutet, Mensch zu sein (Personvergessenheit). Der Mensch wird von anderen Menschen wie eine Sache behandelt und so verdinglicht. Nur Dinge werden bestellt, erzeugt, bezahlt und gegebenenfalls entsorgt.
Im Falle der Mietmutterschaft heißt das: Ein Mensch wird bestellt, erzeugt, bezahlt und gegebenenfalls auch wieder abbestellt, falls er nicht den Erwartungen und Wünschen der bestellenden Eltern entspricht, z.B. weil während der Mietmutterschwangerschaft beim vorgeburtlichen Menschen eine Behinderung festgestellt wird. Mit dem „Abbestellen“ des bestellten Produkts ist also bei der Mietmutterschaft das Abtreiben oder Töten des vorgeburtlichen Kindes gemeint. Leih- oder Mietmutterschaft und Abtreibung sind also wesensverwandt. Es ist daher kein Zufall, dass auch zu Beginn der Mietmutterschaft häufig ein Selektionsprozess von vorgeburtlichen Menschen stattfindet. Hierdurch soll die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass die Mietmutterschwangerschaft auch mit dem erwünschten „Produkt“ beginnt.
Darüber hinaus ist Leihmutterschaft auch eine Form struktureller Gewalt gegen die Frau. Diese befindet sich oft in einer finanziellen Notlage, die sie dazu veranlasst, das Schwangerwerden für andere als Dienstleistung zu verkaufen. Diese Dienstleistung wird dann häufig von wohlhabenderen Bestelleltern in Anspruch genommen, die der Leihmutter für die Schwangerschaft eine Miete zahlen. Leihmutterschaftsagenturen treten als gut verdienender Vermittler zwischen den Bestelleltern und den Mietmüttern auf. Weltweit geht es hierbei um sehr viel Geld. Im Jahr 2022 ist der weltweite Markt für Leihmutterschaft auf 14 Milliarden US-Dollar geschätzt worden. Bis 2032 wird erwartet, dass der Wert des Leihmutterschaftsmarktes weltweit auf 129 Milliarden US-Dollar ansteigen wird.
Im Beitrag „Olivia - durch Leihmutterschaft produziert“ (siehe unten) wird die Perspektive des Leihmutterkindes beleuchtet.
Dr. Raphael Bexten, Referent des BVL
Weitere Informationen über Leihmutterschaft

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🎞️ „Olivia - durch Leihmutterschaft produziert“
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