Leben.Würde Kongress 2025
Ein voller Erfolg
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde des Lebens,
wir kommen gerade erschöpft, aber hochzufrieden vom erfolgreichen II. Leben.Würde-Kongress in Schwäbisch-Gmünd. Die positive Atmosphäre und der rege Austausch unter den 350 Teilnehmern und etwa 40 Ausstellern, die exzellenten Vorträge und Seminare und die jetzt schon große, ermutigende Resonanz und weitere Vernetzung zeigen, wie sinnvoll und notwendig solche Veranstaltungen sind.
Den Eröffnungsabend, die Plenumsvorträge und die Preisverleihung der Stiftung Ja zum Leben, die im Rahmen des Kongresses stattfand, können Sie im Internet sehen - bei unserem Medienpartner EWTN in der Mediathek oder auf Youtube.
Auch vor den Toren anderer Großveranstaltungen kann man gute pro life-Arbeit machen - lesen Sie dazu den Kurzbericht über unsere Aktion beim Evangelischen Kirchentag in Hannover.
Wie wichtig unsere Arbeit ist, zeigt sich auf vielen Ebenen. So versucht gerade eine Europäische Bürgerinitiative, Abtreibung durch die Hintertür zu fördern - weitere Informationen zu „My Voice, My Choice“ finden Sie unten.
Und auch der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD weicht teilweise deutlich von unseren Erwartungen angesichts des Regierungswechsels ab. Die für unsere Arbeit wichtigen Passagen finden Sie auf unserer Internetseite www.wahlpruefsteine.info. In einem Interview dazu analysiert und bewertet Christiane Lambrecht, Landesvorsitzende der CDL Bayern, in der Sendung Perspektive Leben (siehe unten) diese Passagen.
Im Zusammenhang mit der Geschichte des US-amerikanischen Abtreibungsexperten Dr. Levatino finden Sie außerdem eine philosophische Einordnung unseres Mitarbeiters Dr. Bexten.
Jetzt bereiten wir uns auf die nächsten Großveranstaltungen vor: den Marsch für das Leben am 20. September, der zum dritten Mal gleichzeitig in Berlin und in Köln stattfindet.
Mit großem Dank für die bisherige und gleichzeitiger Bitte um weitere Unterstützung grüßt Sie - auch im Namen unseres Vorstands - herzlich
Ihre
Alexandra Maria Linder M.A.
Vorsitzende Bundesverband Lebensrecht e.V.
📸 Fotoimpressionen vom Leben.Würde-Kongress

❗ Livestream und Pressemitteilung vom Kongress

🔔 Lebensrecht beim Kirchentag

🎞️ „Fördert die EU heimlich Abtreibungen?“ - Perspektive Leben
Mehr zum Thema „My Voice, My Choice“
Cornelia Kaminski, Stefan Rehder. „Diese Initiative ist ‚eine deutliche Schlappe‘“. die-tagespost.de, 24. April 2025, Lebensrechtlerin im Interview. https://www.die-tagespost.de/politik/diese-initiative-ist-eine-deutliche-schlappe-art-262838.
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👩 Das Erscheinen des Antlitzes

Wer schon einmal vor der Zeit der Digitalfotografie Fotos selbst entwickelt hat, kennt den Moment, in dem aus der Entwicklerlösung langsam ein Bild, beispielsweise ein Gesicht, hervortritt und sichtbar wird.
Der Ausdruck „Epiphanie des Antlitzes” stammt von dem Philosophen Emmanuel Levinas (1906–1995). Was damit gemeint ist, wird in der erschütternden Geschichte von Dr. Anthony Levatino (vgl. Beitrag unten) deutlich.
Es geht darum, im Anderen von Anfang an das zu sehen, was er ist: eine menschliche Person. Nichts drückt die seinsmäßige, unverlierbare Würde und Erhabenheit des Menschen besser aus als sein Gesicht.
Jeder Mensch kann die Würde des Menschen, die in seinem Sein gründet und als solche anerkannt oder eben verleugnet werden kann, erkennen.
Für die menschliche Person wird das personale Selbst bzw. das personale Ich des Anderen in seinem Leib sichtbar und erfahrbar, den er nicht hat, sondern der er ist. Aus diesem Grund strahlt das menschliche Gesicht auch die unergründliche Erhabenheit und die unverlierbare personale Würde des Menschen aus.
Um diese axiologisch bedeutsame Wirklichkeit [die Werte betreffend] wahrzunehmen, muss man den anderen Menschen als Person anerkennen. Dies gilt besonders für die ungeborene menschliche Person.
Dr. Anthony Levatino hat ein Leiden, es ist keine Krankheit. Er leidet an Personvergessenheit. Das heißt, er erkennt die Würde des Menschen nicht an, weil er bestimmte Menschen bewusst von ihr ausschließt, um an ihrem Tod Geld zu verdienen… Er kann sein Handwerk nur ausführen, weil ihm das Antlitz der Menschen, die er tötet, nicht erscheint. Er sieht ihr Gesicht nicht, obwohl das Gesicht eines menschlichen Embryos schon äußerlich am Ende der achten Woche nach der Empfängnis gut zu erkennen ist (der Embryo hat dann eine Größe von ca. 29 mm).
Es wird also deutlich, was Levinas mit dem Ausdruck „Epiphanie des Antlitzes“ meint: Es geht insbesondere um die Erkenntnis des Personseins des Menschen.
Diese Erkenntnis bildet das Fundament unserer und aller Zivilisationen.
Dr. Raphael Bexten

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📆 Termine
20. September 2025 Marsch für das Leben in Berlin und Köln
🚌 Sonderbus zum Marsch für das Leben




