Prolife: Weil Leben Zukunft, Hoffnung, Liebe heißt

Prolife: Weil Leben Zukunft, Hoffnung, Liebe heißt
Marsch für das Leben 2025 in Berlin (Fotos: © Bundesverband Lebensrecht e.V.)

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde des Lebens,

vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen, die wir inzwischen zum Marsch für das Leben 2025 in Berlin und Köln erhalten haben. Unsere Podiumsgäste und ihre Beiträge haben in diesem Jahr besonders viel positive Resonanz erfahren, ebenso wie die Veranstaltungen insgesamt und die inhaltlich klare und dabei immer lebensbejahende, positive Atmosphäre, die von unseren Märschen für das Leben ausgeht.
Allen, die in irgendeiner Weise mitgewirkt haben, ob auf der Bühne, durch Hintergrundarbeit, Spenden oder Gebete, möchten wir hiermit noch einmal ganz herzlich für ihr Engagement danken, das zu diesem Erfolg beigetragen hat!

Nun geht die Arbeit weiter: Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf zur Widerspruchsregelung bei der Organspende erneut zur Abstimmung durch den Bundestag eingebracht. Ein Gesetzentwurf zum assistierten Suizid ist in Vorbereitung. Und wir bereiten unsere Ordentliche Mitgliederversammlung im November sowie eine Frühjahrstagung 2026 vor.

Auf europäischer Ebene versucht die Abtreibungslobby, nationale Gesetze zu unterlaufen, damit Abtreibung für alle EU-Bewohnerinnen möglich wird. Dazu und zu weiteren Themen mehr in unserem Weihnachtsbrief, der im Dezember erscheinen wird.

Bitte beachten Sie auch unsere fachlichen Informationen, TV-Dokumentationen und Termine, die Sie unten und auf unserer Internetseite finden. 

Mit großem Dank für die bisherige und gleichzeitiger Bitte um weitere Unterstützung grüßt Sie - auch im Namen unseres Vorstands - herzlich

Ihre
Alexandra Maria Linder M.A.
Vorsitzende Bundesverband Lebensrecht e.V.



📹 Warum Prolife? Marschteilnehmer antworten (2025)

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Marsch für das Leben 2025 in Berlin (Fotos: © Bundesverband Lebensrecht e.V.)


📸 Fotoimpressionen vom Marsch für das Leben 2025 in Köln


📃 Euthanasie in den Niederlanden – Zahlen und Entwicklungen

Alexandra Linder (Foto: Screenshot des YouTube-Videos „Zahlen zur Euthanasie: Was passiert in den Niederlanden? | Perspektive Leben - Das Magazin (Ep. 17)“ vom Kanal EWTN)

Hinweise zur Textgenese[1]

Die Niederlande verzeichnen eine alarmierende Statistik zu Euthanasie und assistiertem Suizid. Das Land war 2002 das erste, das diese Praktiken legalisiert hat. Die niederländische Euthanasie-Kommission berichtet für das Jahr 2024 von 9.958 Fällen, was einem Anstieg von ca. 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seit der Legalisierung im Jahr 2002 hat sich die Zahl der Fälle somit vervierfacht. Euthanasie und assistierter Suizid machten 2024 5,8 % aller Todesfälle aus.

Die Fallzahlen stiegen von Beginn an stetig: von 1.626 im Jahr 2003 über 6.500 im Jahr 2017 bis zu den genannten 9.958 im Jahr 2024, darunter drei Fälle bei 12- bis 17-Jährigen.

Die ursprünglichen, noch geltenden gesetzlichen Voraussetzungen für eine Genehmigung dieser Todesformen sind eine freiwillige, wohlüberlegte Willenserklärung des Patienten, unerträgliches und hoffnungsloses Leiden sowie eine Zweitbegutachtung durch einen weiteren Arzt. Im Jahr 2005 wurde die Euthanasie bei schwerkranken Säuglingen offiziell erlaubt (bereits zwischen 1997 und 2004 wurden 22 Fälle von Neugeborenen-Tötungen gemeldet). Für 12- bis 16-Jährige ist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Im Frühjahr 2024 wurde diese Genehmigung auf Kinder unter 12 Jahren erweitert.

Seit 2012 gibt es eine „Lebensende-Klinik“ für Patienten, die nicht zu Hause sterben möchten, sowie mobile Euthanasie-Teams, die für Euthanasie und assistierten Suizid zu Hause einspringen, wenn der Hausarzt die Tötungshandlung verweigert.

Zunehmend werden auch Menschen euthanasiert, auf die die eigentlich strengen Kriterien nicht zutreffen: Im Jahr 2024 wurden über 1.000 Genehmigungen aufgrund von Altersmüdigkeit, psychischen Problemen, Demenz oder altersbedingten Beschwerden (z. B. Seh- oder Hörstörungen, Gehschwierigkeiten) erteilt. Ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 2020 rechtfertigte die Euthanasie bei Demenzkranken, die sich wehren, sofern eine frühere Willenserklärung zu dieser Sterbeform vorliegt. Es sind auch jedes Jahr Fälle ohne Vorliegen einer ausdrücklichen Einwilligung dokumentiert (z. B. 431 im Jahr 2015).

Alle warnenden Vorhersagen von Experten, die vor der Legalisierung 2002 geäußert wurden, haben sich bewahrheitet: Es gibt steigende Zahlen, erweiterte Kriterien und Euthanasie bei Kindern jeden Alters. Oft ist die Autonomie des Sterbewillens fragwürdig. Ein Drittel der Betroffenen nennt beispielsweise als Grund: „Ich will meinen Angehörigen und Pflegekräften nicht mehr zur Last fallen.“

Im Hinblick auf den geplanten Gesetzesentwurf zur Suizidbeihilfe in Deutschland sollten diese Entwicklungen im Nachbarland berücksichtigt werden.


  1. Basierend auf dem Originaltext und der Recherche von Alexandra Linder in 'Zahlen zur Euthanasie: Was passiert in den Niederlanden? | Perspektive Leben - Das Magazin (Ep. 17)', produziert von EWTN (veröffentlicht am 07.10.2025 auf YouTube: https://m.youtube.com/watch?v=Ey6QJ45LO58), wurde dieser Text erstellt - © Alexandra Linder.
    Diese Zusammenfassung ist eine von Menschen und DeepL überarbeitete, transformative, KI-generierte Interpretation des Originalvideos. Sie wurde am 20.10.2025 mit Grok von xAI generiert.
    Die Zusammenfassung dient der Information und Diskussion bioethischer Themen und stellt selbstverständlich keine offizielle Stellungnahme von xAI dar. Grok wird lediglich als Werkzeug genutzt. ↩︎



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Wir danken für Ihre ganzjährige Unterstützung, ohne die der Marsch für das Leben und Kongresse nicht möglich wären!

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❗ „Zwischen Zelle und Seele – Der Mensch im Blick“ Eine K-TV Doku


Weitere Fotos und Videos zum Marsch für das Leben 2025


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