Ethik am Lebensende
Liebe Freunde des Lebens,
der Bundestag wird noch vor Jahresende entscheiden, ob man automatisch Organspender wird, wenn man nicht ausdrücklich widerspricht (Widerspruchsregelung) oder ob man, wie es bisher geregelt ist, ausdrücklich zustimmen muss, Organspender zu werden (Entscheidungsregelung). Der BVL spricht sich für eine eindeutige Zustimmungsregelung nach umfassender Aufklärung aus, auch über die radikale Änderung des eigenen Sterbeprozesses: Denn bei geplanter Organentnahme steht nicht mehr der Patient im Mittelpunkt, der palliativ versorgt in Ruhe sterben möchte, sondern der Erhalt seiner Organe, was in seinen letzten Lebensmomenten eine Intensivtherapie mit z.B. Beatmung und operativen Eingriffen bedeutet.
Die Zahl der Suizide und assistierten Suizide ist in Deutschland dramatisch angestiegen: über 9 % mehr Suizide, über 30 % mehr begleitete Selbsttötungen. Über die Gründe und Alternativen können Sie sich auf unserer BVL-Fachtagung am 07.11. in Mainz informieren (siehe unten). Weitere Themen sind das Leben mit besonderen Kindern und die palliative Geburt, wenn Kinder nicht lebensfähig sind. Unser Ziel ist die Förderung von Lebensoasen statt Angeboten zur Tötung.
Bei der sogenannten Leihmutterschaft finden Sie in der Perspektive Leben-Sendung im Oktober (siehe unten) unter anderem ein Interview mit der Bindungsexpertin Maria Elisabeth Schmidt zu möglichen seelischen Folgen für die Kinder, über die bisher wenig gesprochen wird.
Wir danken herzlich für jede Unterstützung und freuen uns auf Begegnungen wie am 08. Oktober in Bünde, wo Peter Hahne auf unserer erfolgreichen Veranstaltung vor 600 Teilnehmern einen Vortrag gehalten hat. Der BVL, die CDL NRW und die Ärzte für das Leben konnten für ihre Arbeit werben und viele neue Kontakte knüpfen.
Ihre
Alexandra Maria Linder M.A.
Vorsitzende Bundesverband Lebensrecht e.V.
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Sieben Gründe gegen den Gesetzentwurf BT-Drs. 21/7570 – für das Lebensrecht und die Würde der Person
Was der Entwurf will: Wer zu Lebzeiten keinen Widerspruch erklärt, dem dürfen künftig Organe und Gewebe entnommen werden. Angehörige entscheiden nicht mehr mit, sie geben nur Auskunft. Inkrafttreten: 1. Januar 2030.

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🗣️ Rückblick: Peter Hahne - Pro Lifevortrag in Bünde
Am 8. Oktober war die Stadthalle Bünde in Westfalen prall gefüllt. Rund 600 Besucherinnen und Besucher kamen zur Veranstaltung für das Lebensrecht, die der BVL gemeinsam mit den Christdemokraten für das Leben (CDL) NRW und den Ärzten für das Leben ausgerichtet hat, wie Felizitas Küble im Christlichen Forum berichtet. Alexandra Maria Linder moderierte den Abend. Nach einem Impulsreferat von Prof. Dr. Paul Cullen, dem Ehrenvorsitzenden der Ärzte für das Leben, sprach der Bestsellerautor und frühere ZDF-Moderator Dr. h. c. Peter Hahne. Seine Forderung: „Wir brauchen eine Willkommenskultur für Kinder – für geborene und ungeborene!” An den Infoständen im Vorraum kamen viele Besucher mit uns ins Gespräch.


🎥 Leihmutterschaft & Abtreibungspille: Was wird aus dem Kindeswohl?
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Am 07. November in Mainz

13. Nov.-15. Nov. 2026 in Dießen am Ammersee






