Für den Erhalt der Subsidiarität in der EU, für den Schutz von Müttern und Kindern
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Lebensrechts,
Am 25. Februar wird die EU-Kommission über die Europäische Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“ (MVMC) entscheiden. Diese Initiative will in Europa einen staatlich finanzierten Abtreibungstourismus etablieren: Frauen, die in ihrem eigenen Land nicht (mehr) abtreiben können, sollen dies im Ausland tun dürfen. Damit würden alle nationalen Schutzgesetze unterlaufen, Frauen im Schwangerschaftskonflikt würden nicht mehr erreicht, um ihnen Hilfe und Alternativen anzubieten, sondern – häufig unter hohem Druck durch Männer – zur Abtreibung geschickt. Folgen für die Frauen werden negiert, obwohl eine aktuelle kanadische Langzeitstudie (1,2 Millionen Schwangerschaften über 17 Jahre) nachweist, dass das Risiko von psychischen Erkrankungen, Süchten und Depressionen im Durchschnitt zweieinhalbmal so hoch ist wie bei Frauen, die ihre Kinder geboren haben.
Die europäische Organisation One of Us bietet die Möglichkeit, bis zum 25. Februar EU-Kommissare mit wenigen Klicks persönlich anzuschreiben und klarzustellen, dass die europäischen Bürger für Mütter in Not und ihre Kinder eintreten und dass sie „Abtreibungstourismus“ für den falschen Weg halten, um Schwangerschaftskonflikte zu lösen.
https://noabortiontourism.eu/de/act-now/
Eine Ausweisnummer muss nicht angegeben werden. Die Schreiben können individuell verändert, gekürzt oder ergänzt werden.
Gesetzgebung in sensiblen ethischen Bereichen ist nationale Angelegenheit und basiert auf Verfassungen und demokratischen Abstimmungen. Die EU hat kein Mandat, diese Gesetzgebung zu unterlaufen. Der Bundesverband Lebensrecht fordert dazu auf, die Subsidiarität der EU-Staaten und nationale Schutzgesetze für schwangere Frauen und ihre Kinder zu bewahren und langfristig zu verbessern.
Weitere Informationen und Termine finden Sie wie immer hier und auf unserer Internetseite. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse!
Ihre
Alexandra Maria Linder M.A.
Vorsitzende Bundesverband Lebensrecht e.V.
Neue Fakten und Zahlen zur Organspende - Deutsche Stiftung Organspende veröffentlicht Statistik 2025
Die Zahl der Organspenden in Deutschland ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und liegt auf dem höchsten Stand seit 2012. Der bisherige Höchststand mit 1.313 Spendern wurde 2007 verzeichnet. 2025 wurden in den 43 Transplantationszentren 985 Spendern insgesamt 3.020 Organe entnommen. Der Bedarf liegt weit darüber: 8.199 Patienten in Deutschland warten auf eine Transplantation.
Nieren sind vor Lebern, Herzen und Lungen die am häufigsten verwendeten Organe. 2025 wurden 1.495 Nieren transplantiert. Um die Qualität von entnommenen und auch weniger geeigneten Nieren zu verbessern, wurde im Januar 2026 die Maschinenperfusion eingeführt. In einem Gerät wird das Organ nach der Entnahme permanent durchgespült und mit Nährstoffen versorgt.
Während andere Staaten die Organspende auf nationaler Ebene regeln, beteiligt sich Deutschland zusammen mit sieben kleinen Staaten am europäischen Eurotransplant-Register. Bei dieser Stelle werden Organe gemäß einer nach Dringlichkeit, Erfolgsaussicht und medizinischer Passgenauigkeit sortierten Warteliste registrierter Patienten anonym vergeben. Auf der Eurotransplant-Warteliste standen 2024 über 13.500 Menschen, 7.160 Organe wurden transplantiert.
Viele Patienten benötigen mehrmals in ihrem Leben ein neues Organ. Die durchschnittliche Lebensdauer einer transplantierten Lunge liegt bei sechs Jahren, bei einem Herzen sind es zwölf Jahre, bei einer Niere 15 Jahre.
Seit 2024 kann man in einem Organspende-Register festhalten lassen, ob man Organspender sein möchte oder nicht. Ziel ist der dokumentierte Wille möglichst vieler Menschen. Wenn es keine Dokumentation gibt und die Patienten sich nicht mehr äußern können, werden Angehörige nach deren vermutetem Willen gefragt oder müssen selbst entscheiden. Der vermutete Wille verhinderte 2024 in knapp 50 Prozent der Fälle, konkret bei 502 Patienten, eine Organentnahme, über zwei Drittel der Angehörigen lehnten sie nach eigener Entscheidung ab, was weitere 375 Patienten betraf.

Ein Grund für diese Ablehnung könnte in fehlenden oder unklaren Informationen liegen. So wird von „postmortaler“ Spende gesprochen. Organe müssen jedoch lebenden Menschen entnommen werden. Sobald die Herz-Kreislauffunktion aufhört, sterben auch die Organe. Der Begriff „postmortal“ wird verwendet, weil zur Organ-Entnahme der Hirntod als Todeskriterium festgelegt wurde, dieser ist aber nicht mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen. Auch fehlen Informationen darüber, dass bei einer geplanten Organentnahme eine radikale Änderung der Behandlung im Sterbeprozess erfolgt. Dann nämlich steht nicht mehr der sterbende Patient im Mittelpunkt, sondern der Erhalt seiner Organe, es erfolgt eine Umstellung von zum Beispiel palliativer Versorgung auf Intensivtherapie mit maschineller Unterstützung.
Was passiert vor der Organentnahme? Wie tot ist man tatsächlich bei der Organentnahme? Und wer bestimmt, wer die Organe erhält? Eine Entscheidung darüber, ob man seine Organe spenden möchte, kann und sollte man nur treffen, wenn eine ehrliche, vollständige Aufklärung erfolgt.
Der Text ist ein Ausschnitt der Februar-Sendung des bioethischen Monatsmagazins Perspektive Leben (EWTN). Gesamte Sendung: https://mediathek.ewtn.tv/sendung/perspektive-leben-das-magazin/21
China: Niedrigste Geburtenrate seit Gründung der Volksrepublik
Die Volksrepublik China hatte 2025 die niedrigste Geburtenrate seit ihrer Gründung 1949. Statistisch lag sie bei 0,98 Kindern pro Frau im gebärfähigen Alter. Jahrzehntelang wurde von den kommunistischen Machthabern eine Ein-Kind-Politik mit Zwangsabtreibungen bis zur Geburt und massiven Repressalien für Eltern von mehreren Kindern betrieben. Die Folgen sind Überalterung und Frauenmangel. Da die chinesische Tradition Söhne bevorzugt, wurden Millionen von Mädchen abgetrieben, weil das einzige erlaubte Kind ein Sohn sein sollte. 2016 wurde die Zwei-Kind-, 2021 die Drei-Kind-Politik eingeführt, um die Geburtenrate zu steigern, bisher ohne Erfolg. China reiht sich damit in die Staaten mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt ein, zu denen vor allem asiatische Staaten wie Süd-Korea, Taiwan und Japan gehören. Mit Geburtenraten knapp über einem Kind folgen unmittelbar danach auch Länder wie Chile, Malta und Italien. In Deutschland liegt die Geburtenrate bei etwa 1,3 Kindern.
Trauer ist kein Tabu, sondern ein Menschenrecht: Wie geht man mit dem Verlust eines Kindes um?
Ein Gespräch mit dem Seelsorger Pater Klaus Schäfer in Ausgabe 24 des Human Rights Talk der Stiftung Ja zum Leben
https://ja-zum-leben.de/wp-content/uploads/2025/10/Human-Rights-Talk-Nr.-24.pdf
- 📆 Termine:
Freitag, 06.03.2026, ALfA-Kongress Leihmutterschaft in Berlin:
https://www.alfa-ev.de/kalender/kongress-leihmutterschaft/
Samstag, 07.03.2026: TCLG-Forum in Kassel:
https://www.tclrg.de/download/tclg_forum_260307_einladung.pdf
Samstag, 07.03.2026: Marsch für das Leben Innsbruck (Jugend für das Leben Österreich)

Vormerken: Samstag, 20.06.2026 BVL-Fachtagung in Mainz
Vormerken: Samstag, 19.09.2026, Marsch für das Leben in Berlin und Köln
📹 Warum Prolife? Marschteilnehmer antworten (2025)
Marsch für das Leben 2025 in Berlin (Fotos: © Bundesverband Lebensrecht e.V.)
📸 Fotoimpressionen vom Marsch für das Leben 2025 in Köln







Marsch für das Leben 2025 in Köln (Fotos: © Bundesverband Lebensrecht e.V.)
🚀 Helfen Sie bitte mit, die Kosten für die beiden Märsche für das Leben in Berlin und Köln zu decken!


Marsch für das Leben 2025 in Berlin (Fotos: © Bundesverband Lebensrecht e.V.)

Weitere Fotos und Videos zum Marsch für das Leben 2025
